Über uns

Faszination Bergwerk: Die Einfahrt in den Stollen bietet den Besuchern aller Altersklassen ein unvergessliches Erlebnis und vermittelt auf spannende Art und Weise die Arbeit der Bergleute unter Tage. Die Kommentare der Besucher: „ Das war ja lehrreich!"- "Ich hatte mir das so nicht vorgestellt." - "Man muss so was gesehen haben, um zu verstehen, wie beschwerlich die Arbeit früher unter Tage gewesen sein muß.“ "Da muß ich mit meinen Kindern- Enkelkindern mal kommen, das gefällt denen sicher auch." Kinder finden die Zugfahrt besonders toll. „Das war megacool“ so der neudeutsche Kommentar der jungen Generation. Ein Grundschüler hatte die Bemerkung gemacht, so einen tollen Maiausflug habe er noch nie gemacht. Unsere Führer sind gut vorbereitet und vermitteln die Arbeit der Bergleute von früher in verständlicher Art und Weise. Die Besucher erleben einen authentischen Einblick in die ca. 500 Jahre lange Bergbaugeschichte.

Das Bergwerk am Rettenbach
Am Rötbach („Rettenbach“) wurde seit etwa 1400 Kupfererz abgebaut. Die 1. Erwähnung geht auf das Jahr 1426 zurück, in Zusammenhang mit einem Kanonenguss. Das Kupfer war sehr gefragt  und wurde vor Allem für die Drahtproduktion verwendet, da es sehr dehnbar war. Das Bergwerk war ca 1/2 Jahrtausend in Betrieb, bevor 1971 der Betrieb definitiv eingestellt wurde.
Der Abbau begann einst in der Nähe des Rötkreuzes auf einer Höhe von fast 2.100 m. Zunächst wurden die Erzadern über Schächte angefahren, bis man gegen Ende des 15. Jahrhunderts vom Berghang aus Stollen vortrieb, vor Allem um das Wasser aus dem Innern des Berges ableiten zu können. Der unterste Stollen - St. Ignaz-Erbstollen-  ist der längste (1168 m lang) und auch der jügste von ca. 20 Stollen und wurde zwischen 1761 und 1804 aufgefahren. Da er mit Schwarzpulver gesprengt wurde, ist er auch etwas geräumiger im Vergleich zu den oberen Stollen, die geschrämmt (von Hand vorgetrieben) wurden.
Das ehemalige Kupferbergwerk als Schaustollen
Seit 1996  ist  der St. Ignaz- Erbstollen als Schaubergwerk zugänglich. Die Besucher werden 1 km in das Bergwerk eingefahren  .Anhand einer Ton- Bild Schau bekommt man einen ersten Überblick vermittelt über die 500 Jahre lange Geschichte dieses Kupferbergwerkes und dessen Bedeutung. Dann beginnt der 350 m lange Rundgang, auf welchem  anhand von Figuren- die lebenechten Knappen ähneln- die harte Arbeit von einst gezeigt wird. Die Besucher werden von fachkundigen Führern begleitet und die verschiedenen Abläufe erklärt. Man quert eine nicht zur Gänze abgebaute Erzader und man kann noch eine alternative Kupfergewinnungsmethode mitverfolgen. Diese ist für Bergbaumuseen einmalig (S. Bild 4). Dieser so genannte biohydrometallurgische Abbau ist als alternative Gewinnungsmethode in Bergwerken anwendbar, in denen traditioneller Abbau nicht mehr rentabel ist. 
Knappensteig
Längs des Knappensteiges wurde ein Lehrpfad angelegt, dieser führt an den einzelnen Mundlöchern der Stollen entlang hoch auf ca 2.100 m bis zum Ausbiss des Erzes in der Nähe des Rötkreuzes. Längs des Knappensteiges wurde in unmittelbarer Nähe des Bergwerkes ein Pochwerk errichtet. Der Weg nach oben führt den Wanderer zurück in die Vergangenheit, bis zu den Anfängen des Bergbaus in Prettau. Oben angekommen kann man das wunderschöne Panorama genießen und ringsum die Berg- und Gletscherwelt erleben.

 
 
 
 
 

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